12. Diözesanwallfahrt zur Schmerzhaften Mutter von Stiepel

Weihbischof Wilhelm Zimmermann feierte mit älteren, kranken und behinderten Menschen im Rahmen der Alten- und Krankenwallfahrt in Bochum-Stiepel das Pontifikalamt am Freialtar.

Am Samstag, 26. Mai 2018, fand die Diözesanwallfahrt für ältere, kranke und behinderte Menschen und deren Begleitpersonen statt. Bei schönstem Wetter und voller Vorfreude machten sich zahlreiche Menschen auf den Weg zur größten Wallfahrt dieser Art in Nordrhein-Westfalen, um diesen Tag miteinander zu erleben. Ab dem frühen Samstagmorgen erreichten die ersten Busse das Zisterzienser-Kloster Bochum-Stiepel. Helferinnen und Helfer schoben zahlreiche Menschen in Rollstühlen und Rollatoren den kleinen Hügel hinauf zum Pilgerplatz vor dem Freialtar. Die Menschen strahlten an diesem Tag mit der Sonne um die Wette.

Rund 50 Bewohnende der Katholischen Alten- und Pflegeheime Essen mGmbH aus den Häusern St. Anna und St. Monika und zahlreiche Helferinnen und Helfer der Katholischen Alten- und Pflegeheime Essen waren auch in diesem Jahr bei diesem besonderen Ereignis dabei. Die große Bereitschaft und das ehrenamtliche Engagement den Bewohnenden einen unvergesslichen Tag zu bereiten war wieder unschlagbar.

Markus Kampling, Geschäftsführer der Katholischen Alten- und Pflegeheime Essen und Mitglied des Stiepeler Kreises, zeigte sich sichtlich begeistert von der hohen Beteiligung seiner Mitarbeitenden an diesem Tag. „Immer wieder fällt mir bei solchen Aktionen der starke Zusammenhalt unserer Mitarbeitenden auf“, so Kampling.

Zum 12. Mal lud der Stiepeler Kreis in Kooperation mit vielen Senioren- und Behinderteneinrichtungen zu der Diözesanwallfahrt ein. Rund 1500 Pilgerinnen und Pilger aus dem gesamten Bistum Essen feierten gemeinsam mit den Geistlichen die Heilige Messe. Die Diözesanwallfahrt stand unter dem Motto „Suche Frieden“ und so griff Weihbischof Wilhelm Zimmermann in seiner Predigt die aktuelle weltpolitische Lage mit ihren Krisen und Kriegen auf. Täglich sterben Menschen durch kriegerische Handlungen und Terror und die Folgen sind, neben dem unzähligen Leid, große Fluchtbewegungen. So wurde in dieser Wallfahrt um Frieden unter den Völkern gebetet. Aber auch für die älteren, kranken und/oder behinderten Menschen wurde ein Gebet ausgesprochen. Viele hadern mit den Belastungen und Anstrengungen des alltäglichen Lebens. „Bitten wir auch hier Gott um seine Kraft, dass wir Frieden finden mit unseren Einschränkungen und Behinderungen“, so Weihbischof Wilhelm Zimmermann.

Nach der Predigt wurde das Sakrament der Krankensalbung gespendet. Die Priester gingen durch die Reihen, um auch den gebehinderten und schwachen Menschen die Krankensalbung zu ermöglichen. Auch die Kommunion wurde von den Priestern innerhalb der Reihen verteilt. Der feierliche Auszug der Priester und des Weihbischofs wurde mit lautem Gesang und der musikalischen Begleitung des Bergbauorchesters Essen und dem Chor der Wallfahrtskirche St. Marien unterstützt. Auch die Eucharistischen Ehrengarden und der Katholische Knappenverein 1863 Bergmannsglück St. Johann machten den Auszug zu etwas Besonderem.

Im Anschluss an die Heilige Messe wurde eine leckere Erbsensuppe gereicht, die wieder von den Frauen der kfd St. Marien und den Pflege-Schülerinnen und –Schülern der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen (KKS) – verteilt wurde.

Der Open-Air-Gottesdienst war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg.