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Kath. Alten- und Pflegeheime Essen mGmbH

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Pflegebedürftigkeit

Pflegebedürftig im Sinne des Gesetzes sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder ihrer Fähigkeiten aufweisen und deshalb in erheblichem oder höherem Maße Hilfe benötigen. Zudem können sie die körperlichen, kognitiven oder psychischen Belastungen oder gesundheitlich bedingten Belastungen nicht selbstständig kompensieren oder bewältigen.

Der Hilfebedarf muss bei den Verrichtungen des täglichen Lebens bestehen, und zwar im Bereich

  • der Selbstversorgung
    • im Bereich der Körperpflege, beim Waschen, Duschen, Baden, der Zahnpflege, beim Rasieren, Kämmen sowie der Darm- oder Blasenentleerung,
    • im Bereich der Ernährung, bei mundgerechtem Zubereiten der Ernährung oder bei der Aufnahme der Nahrung,
  • im Bereich der Mobilität
    • beim selbständigen Aufstehen und Zubettgehen, beim An- und Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppensteigen oder beim Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung
  • im Bereich der kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten
    • findet sich der Mensch mit Hilfe anderer örtlich und zeitlich zurecht, kann er für sich selbst Entscheidungen treffen oder Gespräche führen
  • im Bereich des Verhaltens und der psychischen Problemlage
    • wie häufig benötigt der Mensch Hilfe aufgrund von psychischen Problemen, wie etwa aggressives oder ängstliches Verhalten
  • im Bereich der Bewältigung und dem selbstständigen Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
    • wie der Medikamentengabe, Verbandswechsel und Wundversorgung oder bei Arztbesuchen
  • im Bereich der Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte
    • wie selbstständig kann der Mensch noch den Tagesablauf planen, sich beschäftigen oder Kontakte pflegen

Die Pflegegrade

Pflegegrad 1

  • geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Die Leistungen der Pflegeversicherung für Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 konzentrieren sich durch frühzeitige Hilfestellungen auf die Erhaltung der Selbstständigkeit der Betroffenen
  • Pflegebedürftige haben einen Anspruch auf eine umfassende individuelle Pflegeberatung
  • mit dem anerkannten Pflegegrad 1 hat man jedoch keinen Anspruch auf Kurzzeitpflege oder vollstationäre Pflege

Pflegegrad 2

  • erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Pflegegrad 3

  • schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Pflegegrad 4

  • schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Pflegegrad 5

  • schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Vorübergehend ins Heim: Kurzzeitpflege

Immer wieder kann es passieren, dass trotz einer guten Pflegeorganisation Umstände eintreten die eine kontinuierliche Versorgung des Pflegebedürftigen beeinträchtigen. Und wenn es nur der notwendige Erholungsurlaub des Pflegenden ist. Doch auch für diese Situationen hat der Gesetzgeber Vorsorge getroffen.

Eine Möglichkeit – die Kurzzeitpflege

Eine Kurzzeitpflege ermöglicht Menschen, die sonst zu Hause gepflegt werden, die Betreuung in einer vollstationären Einrichtung – für bis zu 56 Tagen pro Kalenderjahr. Oft wird sie im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt notwendig, wenn ein Heimplatz gesucht werden muss, aber noch keine entsprechende Einrichtung gefunden wurde, oder der Pflegende selbst erkrankt ist oder in Kur oder in den Urlaub fahren möchte. Die Kurzzeitpflege wird auch oft in Anspruch genommen, wenn ein pflegegerechter Umbau der Wohnung zum Zeitpunkt der Entlassung aus dem Krankenhaus noch nicht abgeschlossen ist.